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VERBANDSOFFENER JIU-JITSU LANDESLEHRGANG, 13.07.2019

Fortbildung für Fortgeschrittene!

Am 13. Juli 2019 war der SC Shogun erneut Ausrichter eines verbandsoffenen Lehrgangs. Trotz der widrigen Umstände (Hitze, Renovierungsarbeiten in der Halle) erfreute sich der Lehrgang großen Interesses. Fast alle Teilnehmer waren höher graduiert, was der Qualität des Lehrgangs sicher nicht geschadet hat und zudem die Wertigkeit und Akzeptanz der Veranstaltung auch bei anderen Vereinen dokumentiert. Referent war unser sportlicher Leiter Ingo Kammerer (5. Dan, Lehrwart Jiu-Jitsu im JJVW, Trainer A Lizenz Breitensport). Hauptthema waren die möglichen Strategien im Fall eines Angriffs durch mehrere Angreifer. Wie verhält man sich am besten, wenn man es nicht nur mit einem Gegner zu tun hat? Situationen, die im heutigen Alltag (leider) durchaus realistisch sein könnten. Eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Abwehr ist die unbedingte Entschlossenheit – zaghaftes Vorgehen – oder noch hinderlicher – angestrebte Perfektion sind dabei völlig fehl am Platz so Ingo Kammerer. Zudem spielen Adrenalin und ggfs. auch Angst mehr wie bei einem einzelnen Gegner eine große Rolle. Und schließlich weiß man nie, mit wem man es zu tun hat (geübte Straßenschläger?). Die beste Strategie ist immer noch die Vermeidungen von Gewalt und die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Wenn es aber nicht mehr anders geht, müsse man zum eigenen Schutz spontan, hart und möglichst effizient handeln. Mit allen Mitteln ggfs. auch mit Mitteln die nicht nur »sauber« sind. Im Rahmen der Notwehr ist vieles möglich – nicht aber die bedingslose Vernichtung des Angreifers (oder der Angreifer), da Zeugenaussagen später eine Rolle spielen könnten. Hier müsse die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Trotz allem ist es geboten, die Umsicht nicht zu verlieren. Die größte Gefahr geht in diesen Situationen von möglichen Waffen und Angreifern im eigenen Rücken aus. Dessen sollte man sicher IMMER bewusst bleiben. Nicht einfach!

Der Lehrgang fand von 10:00 bis 14:00 Uhr statt. Dabei wurden drei Einheiten mit Pausen realisiert. Nach einer intensiven Aufwärmphase waren im ersten Part Reaktion und Kondition der Teilnehmer gefordert. Vorwiegend spielerische und gruppendynamische Einheiten schulten Auge, Körper und Kopf. Im zweiten Part wurden unter Anweisung und Demonstration von Ingo Kammerer spezielle, möglichst effiziente Techniken anhand von gebildeten Teams geschult. Im dritten Part konnten alle Teilnehmer-Teams Gelerntes vorführen und beurteilen lassen. Im Anschluss fand eine rege Diskussion über das grundsätzliche Verhalten statt. Fazit: Die eine Lösung gibt es nicht! Am Ende haben alle Teilnehmer viel gelernt, jedoch kann ein solcher Lehrgang nur als Hilfe und Anreiz fürs Training verstanden werden. Darüber hinaus zeigten sich unterschiedliche Vorlieben aber auch unterschiedliche Stile der verschiedenen Vereine.

Entschuldigen möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich für die eine oder andere kleinere Blessur. Wie heißt es doch: »Schmerz vergeht – Ruhm bleibt.«

Wir bedanken uns für die tolle Mitarbeit. Jeder war engagiert bei der Sache. Und schlussendlich: die Teilnahme am Lehrgang berechtigt jeden verdientermaßen zur nächsthöheren Prüfung. Deshalb darf der Eintrag mit Stempel im Ausweis natürlich nicht fehlen…



VERBANDSOFFENER JIU-JITSU LANDESLEHRGANG, 13.07.2019

Fortbildung für Fortgeschrittene!

Am 13. Juli 2019 war der SC Shogun erneut Ausrichter eines verbandsoffenen Lehrgangs. Trotz der widrigen Umstände (Hitze, Renovierungsarbeiten in der Halle) erfreute sich der Lehrgang großen Interesses. Fast alle Teilnehmer waren höher graduiert, was der Qualität des Lehrgangs sicher nicht geschadet hat und zudem die Wertigkeit und Akzeptanz der Veranstaltung auch bei anderen Vereinen dokumentiert. Referent war unser sportlicher Leiter Ingo Kammerer (5. Dan, Lehrwart Jiu-Jitsu im JJVW, Trainer A Lizenz Breitensport). Hauptthema waren die möglichen Strategien im Fall eines Angriffs durch mehrere Angreifer. Wie verhält man sich am besten, wenn man es nicht nur mit einem Gegner zu tun hat? Situationen, die im heutigen Alltag (leider) durchaus realistisch sein könnten. Eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Abwehr ist die unbedingte Entschlossenheit – zaghaftes Vorgehen – oder noch hinderlicher – angestrebte Perfektion sind dabei völlig fehl am Platz so Ingo Kammerer. Zudem spielen Adrenalin und ggfs. auch Angst mehr wie bei einem einzelnen Gegner eine große Rolle. Und schließlich weiß man nie, mit wem man es zu tun hat (geübte Straßenschläger?). Die beste Strategie ist immer noch die Vermeidungen von Gewalt und die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Wenn es aber nicht mehr anders geht, müsse man zum eigenen Schutz spontan, hart und möglichst effizient handeln. Mit allen Mitteln ggfs. auch mit Mitteln die nicht nur »sauber« sind. Im Rahmen der Notwehr ist vieles möglich – nicht aber die bedingslose Vernichtung des Angreifers (oder der Angreifer), da Zeugenaussagen später eine Rolle spielen könnten. Hier müsse die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Trotz allem ist es geboten, die Umsicht nicht zu verlieren. Die größte Gefahr geht in diesen Situationen von möglichen Waffen und Angreifern im eigenen Rücken aus. Dessen sollte man sicher IMMER bewusst bleiben. Nicht einfach!

Der Lehrgang fand von 10:00 bis 14:00 Uhr statt. Dabei wurden drei Einheiten mit Pausen realisiert. Nach einer intensiven Aufwärmphase waren im ersten Part Reaktion und Kondition der Teilnehmer gefordert. Vorwiegend spielerische und gruppendynamische Einheiten schulten Auge, Körper und Kopf. Im zweiten Part wurden unter Anweisung und Demonstration von Ingo Kammerer spezielle, möglichst effiziente Techniken anhand von gebildeten Teams geschult. Im dritten Part konnten alle Teilnehmer-Teams Gelerntes vorführen und beurteilen lassen. Im Anschluss fand eine rege Diskussion über das grundsätzliche Verhalten statt. Fazit: Die eine Lösung gibt es nicht! Am Ende haben alle Teilnehmer viel gelernt, jedoch kann ein solcher Lehrgang nur als Hilfe und Anreiz fürs Training verstanden werden. Darüber hinaus zeigten sich unterschiedliche Vorlieben aber auch unterschiedliche Stile der verschiedenen Vereine.

Entschuldigen möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich für die eine oder andere kleinere Blessur. Wie heißt es doch: »Schmerz vergeht – Ruhm bleibt.«

Wir bedanken uns für die tolle Mitarbeit. Jeder war engagiert bei der Sache. Und schlussendlich: die Teilnahme am Lehrgang berechtigt jeden verdientermaßen zur nächsthöheren Prüfung. Deshalb darf der Eintrag mit Stempel im Ausweis natürlich nicht fehlen…



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KONTAKT:
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Karl-Anton Lackner
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Karl Lackner, 1. Vorstand des Sportclub Shogun Erbach e.V.
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